Deliktorientiertes Sozialtraining

Das Deliktorientierte Sozialtraining für minderjährige AusländerInnen (DOST) ist eine ambulante, sozialpädagogische Trainingsmaßnahme für justitiabel auffällig gewordene minderjährige Ausländer (und einheimische Jugendliche mit und/oder ohne Migrationshintergrund) zwischen 14 und 21 (23) Jahren.

Ziel:

Ziel des Trainings ist die Vermittlung interkultureller Kompetenz sowie des Wissens über die Strukturen, Werte und Normen der bundesrepublikanischen Gesellschaft, so wie eine Auseinandersetzung mit den begangenen Straftaten. So soll dem Gedanken der Verantwortungsübernahme für begangene Straftaten wie sie das Jugendstrafrechtes vorsieht Rechnung getragen werden und gleichzeitig eine Inhaftierung der Jugendlichen möglichst vermieden werden.

Das Deliktorientierte Sozialtraining für (unbegleitete) minderjährige AusländerInnen (DOST wurde in Bezug auf Didaktik und Methodik der Besonderheit von minderjährigen Flüchtlingen und ihrer unterschiedlichen Lebenswelten und Lernerfahrungen modifiziert. Die Deliktorientierung basiert auf der langjährigen Expertise von KAST)

Prinzipien:

Teilnehmerorientierung: Die Teilnehmenden werden in die in die Auswahl der Themen, Methoden und Medien einbezogen. Sie bestimmen die Treffen mit den TrainerInnen inhaltlich mit. Damit ist gesichert, dass die Bedürfnisse der Lernenden den Bildungsprozess bestimmen und dass die Inhalte sich an ihrer Lebenssituation orientieren.

Praxisbezug: Dieser Grundsatz geht davon aus, dass die zu vermittelnden Inhalte vor allem dann gut gelernt werden, wenn sie für die jeweilige Lebenssituation der Teilnehmenden relevant sind und das Gelernte dort Anwendung finden kann.

Eigenverantwortung der Teilnehmenden: Dieses Prinzip impliziert die Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung bei der Gestaltung der gruppenorientierten und individuellen Lernprozesse sowie die Selbstverpflichtung zu angemessenen Lernanstrengungen im Interesse des Erreichens deutschsprachiger Kompetenz.

Leading durch die TrainerInnen: d.h. die Jugendlichen werden zur Auseinandersetzung mit ihren Taten bewogen und aufgefordert. Die Trainer treten dabei klar auf und verdeutlichen ihre menschliche und professionelle Haltung. So erhalten die Jugendlichen Klarheit und Orientierung und eine Sicherheit im Umgang mit den Trainern. Es werden insbesondere die bisher gültigen Werte und Normen der Jugendlichen kritisch hinterfragt. Sie lernen, sich zunehmend besser zu reflektieren und neue Impulse in ihre Identitätskonstruktion einzubauen. „Leading“ berücksichtig aber auch evtl. traumatische Erfahrungen der Jugendlichen

Jugendgerechte Didaktik: Die Lernprozesse werden so gestaltet, dass individuelles Lernen ermöglicht wird und autonome Erwerbsstrategien berücksichtigt werden.

Umfang:

Dauer 15 VA a 2,0 Stunden in einem modularen System. Die Themen der einzelnen Module richten sich dabei nach den Besonderheiten des zu betreuenden Jugendlichen.

Das Deliktspezifische Sozialtraining für minderjährige AusländerInnen (DOST)ist eine ambulante, sozialpädagogische Trainingsmaßnahme für justitiabel auffällig gewordene minderjährige Ausländer (und einheimische Jugendliche mit und/oder ohne Migrationshintergrund) zwischen 14 und 21 (23) Jahren.

Ziel des Trainings ist die Vermittlung interkultureller Kompetenz sowie des Wissens über die Strukturen, Werte und Normen der bundesrepublikanischen Gesellschaft, so wie eine Auseinandersetzung mit den begangenen Straftaten. So soll dem Gedanken der Verantwortungsübernahme für begangene Straftaten wie sie das Jugendstrafrechtes vorsieht Rechnung getragen werden und gleichzeitig eine Inhaftierung der Jugendlichen möglichst vermieden werden.

Das Deliktorientierte Sozialtraining für (unbegleitete) minderjährige AusländerInnen (DOST wurde in Bezug auf Didaktik und Methodik der Besonderheit von minderjährigen Flüchtlingen und ihrer unterschiedlichen Lebenswelten und Lernerfahrungen modifiziert.  Die Deliktorientierung basiert auf der langjährigen Expertise von KAST

Folgende Prinzipien liegen dem DOSTzu Grunde 

Teilnehmerorientierung: Die Teilnehmenden werden in die in die Auswahl der Themen, Methoden und Medien einbezogen. Sie bestimmen die Treffen mit den TrainerInnen inhaltlich mit. Damit ist gesichert, dass die Bedürfnisse der Lernenden den Bildungsprozess bestimmen und dass die Inhalte sich an ihrer Lebenssituation orientieren.

Praxisbezug: Dieser Grundsatz geht davon aus, dass die zu vermittelnden Inhalte vor allem dann gut gelernt werden, wenn sie für die jeweilige Lebenssituation der Teilnehmenden relevant sind und das Gelernte dort Anwendung finden kann.

Eigenverantwortung der Teilnehmenden: Dieses Prinzip impliziert die Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung bei der Gestaltung der gruppenorientierten und individuellen Lernprozesse sowie die Selbstverpflichtung zu angemessenen Lernanstrengungen im Interesse des Erreichens deutschsprachiger Kompetenz.

Leading durch die TrainerInnen:d.h. die Jugendlichen  werden zur Auseinandersetzung mit ihren Taten bewogen und aufgefordert. Die Trainer treten dabei klar auf und verdeutlichen ihre menschliche und professionelle Haltung.  So erhalten die Jugendlichen Klarheit und Orientierung und eine Sicherheit im Umgang mit den Trainern. Es werden insbesondere die bisher gültigen Werte und Normen der Jugendlichen kritisch hinterfragt. Sie lernen, sich zunehmend besser zu reflektieren und neue Impulse in ihre Identitätskonstruktion einzubauen. „Leading“ berücksichtig aber auch evtl. traumatische Erfahrungen der Jugendlichen

Jugendgerechte Didaktik: Die Lernprozesse werden so gestaltet, dass individuelles Lernen ermöglicht wird und autonome Erwerbsstrategien berücksichtigt werden.

Dauer 15 VA a 2,0 Stunden in einem modularen System. Die themen der einzelnen Module richten sich dabei nach den Besonderheiten des zu betreuenden Jugendlichen.