Konfrontatives Sozial-Training

 

Das KST richtet sich an Jugendliche, die zwar noch nicht durch einschlägige Gewalttaten aufgefallen sind, deren Unterstützungsbedarf im Sozialverhalten jedoch offenbar geworden ist. So kann es z.B. bei folgenden Zielgruppen zur Anwendung kommen: 

  • Jugendliche ab 14, die auf Grund einer gerichtlichen Auflage/ Weisung an einem Sozialtraining teilnehmen sollen,

  • Jugendliche, bei denen im Rahmen einer Erziehungskonferenz über eine Hilfe zur Erziehung entschieden wurde,

  • Schüler, die auf Grund ihres Sozialverhaltens kurz davor stehen, von der Schule verwiesen zu werden.

Im KST werden die Sozialkompetenzen der Teilnehmer auf- und ausgebaut, grundlegende kognitive und auch soziale Fertigkeiten trainiert, sowie der konstruktive Umgang mit Konflikten erlernt und geübt.

Das KST unterstützt die Jugendlichen bei einer positiven Persönlichkeitsentwicklung und die Alltagserfahrungen der Teilnehmer werden in den Trainingssitzungen miteinbezogen.

 

Beim Konfrontativen Sozial-Training (KST) handelt sich um ein zeitlich limitiertes Verhaltenstraining für Jugendliche und junge Erwachsene in einer geschlossenen Gruppe.

 

 

Rahmen des Trainings: 

  • Gruppe mit 5 bis 10 Teilnehmern, auch gemischt geschlechtlich möglich

  • Je nach Teilnehmerzahl 15 -20 Veranstaltungen à 2,5 Zeitstunden in wöchentlichem Abstand, 1 Ganztagsveranstaltung am Wochenende

Ziele des Trainings:

Das Hauptziel des Konfrontativen Sozialtraining (KST) ist es, Jugendlichen zu einem angemessenen Sozialverhalten im Alltag zu verhelfen.

 

Weitere Ziele sind:

  • Die Stärkung der Persönlichkeit
  • Die Förderung der kommunikativen Fähigkeiten
  • Die Stärkung der Verantwortlichkeit sich selbst und anderen gegenüber

Die neu erworbenen Kompetenzen und Erkenntnisse werden von Beginn des Trainings an in den Alltag der Jugendlichen integriert. Keines der dargestellten Ziele ist für sich genommen als Wirkfaktor ausreichend. Jedes Ziel für sich ist ein notwendiges, aber kein hinreichendes Element im KST.