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Kick-Off


KICK – OFF ist ein Modellprojekt des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Kooperation mit dem Justizministerium Schleswig - Holstein (MJEVG).

Vorrangiges Ziel von KICK – OFF ist, Menschen im geschlossenen Vollzug und im Bereich ambulanter Sanktionsmaßnahmen in Schleswig – Holstein beim Ausstieg aus extremistischen Strukturen zu unterstützen.

KICK – OFF ist ein Projekt, welches gemeinsam als Trägerbund von der Türkischen Gemeinde Schleswig – Holstein (TGS-H) im Bereich des religiös begründeten Extremismus und dem Kieler Antigewalt- und Sozialtraining (KAST e.V.) im Bereich des Rechtsextremismus umgesetzt wird.

KICK – OFF beleuchtet in regelmäßigen Einzelsitzungen mit den Beratungsnehmenden individuell die Einstiegsprozesse und bietet Unterstützung bei der Aufarbeitung der Zeit innerhalb der rechtsextremen Szene.

KICK – OFF erarbeitet gemeinsam mit den Beratungsnehmenden neue Ziele und Perspektiven frei von Hass und Gewalt und fördert Stärken und Fähigkeiten, um zukünftig ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.

 

Die Entlassung aus der Haft bzw. das Ende der Bewährungsauflage sind oftmals schwierige Momente. Auch hier bietet KICK – OFF eine weiterführende Begleitung, um gemeinsam ein stabiles soziales Umfeld aufzubauen.

 

 

    Nächste Termine

    • Kein Termin vorhanden.

    Was wir machen

     

    Präparation

    Das KAST ist ein Angebot zur Gewaltvermeidung, zum Gewaltabbau und zur Stärkung sozialer Kompetenzen.

    Präparation

    Das KAST bietet jungen, straffällig gewordenen Menschen eine Chance sich in Zukunft gewaltfrei zu verhalten und weitere Opfer zu vermeiden. Zentrale Themen sind u.a. die Gefühle der Opfer, das Ausmaß der Opferwerdung und das entwickeln von Empathie für die Opfer.

    Präparation

    Beim KAST muss jede/r Teilnehmer die Verantwortung für sein(e) Opfer und das eigene Handeln übernehmen. Gewaltanwendung beinhaltet das Ergebnis eines sehr begrenzten Verhaltensrepertoires und auch das Ergebnis eines intensiven Lernprozesses. Gelerntes Verhalten kann aber ebenso wieder verlernt werden.

    Präparation

    Das KAST arbeitet in erster Linie für die Opfer der Trainingsteilnehmer. Das Opfer steht im Mittelpunkt und hat die höchste Priorität, denn hinter jeder Gewalttat stehen unzählige sekundäre Opfer. Wir arbeiten mit dem Täter, aber immer und grundsätzlich im Auftrag der Opfer, denn die Opferarbeit ist der Schlüssel zur Täterarbeit.

    Unsere Kooperationspartner