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KESIK


Das Trainingsprogramm KESIK ( = Kultursensibles Kompetenztraining zur Erstorientierung und Stärkung der interkulturellen Kompetenz von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen in Deutschland) setzt an den vielschichtigen Fragestellungen von jugendlichen Flüchtlingen an und erarbeitet mit ihnen gemeinsam Strategien, um die eigene Identität in einem interreligiösen und interkulturellen Kontext positiv zu konstituieren und zu festigen.

Sie erhalten Hintergrundinformationen über die Praxis der Religionsausübung in Deutschland, über das politische und gesellschaftliche System in Deutschland. In der Gruppe wird das Demokratie- und Konfliktverständnis gefördert.

So entwickeln Jugendliche eigene Standpunkte und lernen, die eigene Identität positiv zu konstruieren. Durch einen anerkennenden Ansatz der Arbeit werden Stigmatisierungen vermieden, aber auch gezielt Diskriminierungserfahrungen und Vorurteile thematisiert. Der Einstieg von jungen Menschen in die gewaltbereite salafistische/ islamistische Szene kann verhindert werden.

KESIK (türk: bedeutet: Einschnitt, unterbrochen, abgestellt.) Die Arbeit im Trainingsprogramm hilft den Teilnehmenden, neue Wurzeln und aktiv eine Lebensperspektive in Deutschland zu entwickeln.

 

    Nächste Termine

    • Kein Termin vorhanden.

    Was wir machen

     

    Präparation

    Das KAST ist ein Angebot zur Gewaltvermeidung, zum Gewaltabbau und zur Stärkung sozialer Kompetenzen.

    Präparation

    Das KAST bietet jungen, straffällig gewordenen Menschen eine Chance sich in Zukunft gewaltfrei zu verhalten und weitere Opfer zu vermeiden. Zentrale Themen sind u.a. die Gefühle der Opfer, das Ausmaß der Opferwerdung und das entwickeln von Empathie für die Opfer.

    Präparation

    Beim KAST muss jede/r Teilnehmer die Verantwortung für sein(e) Opfer und das eigene Handeln übernehmen. Gewaltanwendung beinhaltet das Ergebnis eines sehr begrenzten Verhaltensrepertoires und auch das Ergebnis eines intensiven Lernprozesses. Gelerntes Verhalten kann aber ebenso wieder verlernt werden.

    Präparation

    Das KAST arbeitet in erster Linie für die Opfer der Trainingsteilnehmer. Das Opfer steht im Mittelpunkt und hat die höchste Priorität, denn hinter jeder Gewalttat stehen unzählige sekundäre Opfer. Wir arbeiten mit dem Täter, aber immer und grundsätzlich im Auftrag der Opfer, denn die Opferarbeit ist der Schlüssel zur Täterarbeit.

    Unsere Kooperationspartner